Närrische Post aus Dortmund

Pünktlich zum Fasnetsanfang erreichte uns eine Mail von unserem ehemaligen altkatholischen Pfarrer Robert Gessmann.
Als köl’sche Jung und Ur-Karnevalist hat er uns einige Zeilen zukommen lassen, die wir gerne hier für euch wiedergeben: 

Aus der fernen Dortmund-Stadt,
hab ich hier Corona satt.
Erst recht am Schmutzgen ziehst mich raus,
wann ist das Elend denn nun aus?

Die Fasnet, Fasching, Karneval.
Umzug, Häs und Maskenball,
Durbestecher, Dreigestirn,
das haben wir so gern.

Dies Jahr bleibt die Bütt nun leer,
keine Party, bitte sehr.
Vom Sofa grüßen wir die Welt,
das ist es was uns gut gefällt.

Denn jetzt zeigt es sich, ja fürwahr,
wer ist und bleibt ein echter Narr:
Wer Freud und Frohsinn hat im Herz,
der hält aus den tiefen Schmerz.

Lasst uns zusammen stehn und gehn,
dann schaffen wir das Virus-Gen.
Wir feiern online, keine Frage,
das versüßt die Narrentage.

Ob Sauldorf, Köln, ob hier und dort,
so fliegt der Kummer einmal fort.
Ich denk mit Wehmut, gern zurück,
das war ein echtes Meisterstück.

Beim Siggi ging doch aber der Bär,
mit Musik, Tanz und noch viel mehr.
Ihr habt als Kölner mich ertragen,
dafür kann ich einfach Danke sagen.

Ich wünsch euch Spaß und auch viel Freud,
zum Zunftball, liebe Sauldorf Leut,
aus Dortmund klingt ein kleiner Gruß,
Alaaf, Helau und jetzt ist Schluß. 

Pfarrer Robert Geßmann

Lieber Robert,
herzlichen Dank für deine närrischen Zeilen und viele Grüße nach Dortmund.
Auf dich ein kräftiges Durbe – Stecher!